Teil 3 - Neues Glück

Serena bekam die Zwillinge Sohn Vance und Tochter Wales. Sie liebte ihre Kinder über alles und überlegte sich schon Lügen für die Zukunft, wenn sie nach ihrem Vater fragen würden.



Max machte ihr aber eine Rechnung durch den Plan. Er erschien als Geist und nistete sich bei ihr im Haus ein.



Während ihre Alienbabys in Obhut von Geist Max waren, ging sie ihrem normalen Alltag nach und heilte Tiere.



Max wurde durch den Wunschbrunnen ein Mensch und war wieder jung. Er liebte seine Kinder, aber er wollte einfach von vorne anfangen. Nach einer langen Karriere wollte er Familienvater sein und hinter seiner Frau stehen. Aber mit Serena war er nicht glücklich. Ihm fehlte etwas in der Beziehung. Was es war wusste er noch nicht.



Sie hingegen gab alles, um Mutter. Ärztin, Hausfrau und Gefährtin zu sein.



Sie spürte, dass sie mit Max nicht glücklich war. Beide kannten sich eigentlich nicht mal. Nicht mal die Geheimnisse voneinander. Aber er wusste, dass sie ein Alien ist. Das hatte sie ihm irgendwann erzählt. Wann wusste sie nicht mehr.



Max hatte sich in Billie Jangs Tochter verliebt und trennte sich friedvoll von Serena. Eigentlich mochte er sie, aber eher als gute Freundin und Mutter seiner Kinder. Nicht als Partnerin fürs Leben. Sohn Vance blieb bei ihm, während Tochter Wales mit Serena ging. Billies Tochter hatte auch einen pubertierenden Sohn, der sehr eigenwillig war und am Anfang die neue Situation nicht gewachsen war. Er kannte seinen Erzeuger nicht und hatte aus dem Nichts einen Vater und zwei Stiefgeschwister. Dazu musste er in eine Provinz ziehen und seine Freunde zurücklassen. Windenburg war zwar eine Kleinstadt, aber zumindest mit Nachtleben und Orten, wo viele Teenies sind. Dazu hatte er eine feste Freundin, die er nun vermisste.



Zwei Jahre nach der Trennung lebte Serena in San Myshuno im Reichenviertel im einen teuren Apartment. Max kam ihr entgegen und zahlte guten Unterhalt. Dazu verdiente sie als Geschäftsführerin eines erfolgreichen Restaurants gutes Geld mit familiengerechten Arbeitszeiten. Sie hatte die Praxis in Newcrest verkauft, damit sie sich in dem neuen Apartment einnisten konnte. Sie wohnte auch nicht alleine. Neben Tochter Wales wohnte ihre kleine Schwester Elisabeth und die Waschbären Rainbow sowie dessen Sohn Simon drin.



Rainbow gab sich alle Mühe, Simon zu zeigen, wie man Menschen versklavt und unterwirft.



Simon war von Elisabeth sehr angetan. Er war immer in ihrer Nähe und machte sogar Yoga mit. Diese war wiederum genervt davon und versuchte den jungen Waschbären nicht zu beachten.



Wales hingegen knuddelte jeden Tag Simon und Rainbow.



Ehepaar Dorothy und Larry Lothario waren die erste Zeit die Nachbarn. Das alte Ehepaar war Kinderlos und war zunächst skeptisch, weil sie seltsame Nachbarn bekommen hatten. Nicht nur die Menschen waren komisch, sondern auch deren Katzen.



An Elisabeth sah man schon eine süße Veränderung. Sie hat eine traurige Vorgeschichte. Mit ihrem Verlobten hatte sie auf der Sonne vier schöne Jahre. Dann kam die Hochzeit und ihr Vater crashte diese mit seiner Armee. Ihr Verlobter schützte ihr Leben und starb dabei mit vielen Gästen. Kurz darauf begann die Sonne mit ihrem Heimatplaneten einen Krieg. Denn ihr Verlobter war der Prinz der Sonne und seine Eltern nahmen die Geschichte persönlich. Keiner wusste, dass sie ein süßes Geheimnis hatte. Nur ihr toter Verlobter. Sie floh zu ihrer Schwester und musste sich rasch der neuen Welt anpassen. Die alte Dorothy konnte sie einfach nicht leiden. Den Grund hatte sie nie erfahren.



Rainbow wurde immer dreister und wollte öfters mal das leckere Essen von Serena testen, wenn keiner hinsah.



Serena ist eine begabte Köchin und mag sogar ihren Job. Vor allem liebt ihre Schwester ihre Kochkunst.



Elisabeth wurde immer dicker und konnte irgendwann ihren Umstand nicht mehr verheimlichen. Nachts weinte sie sich in den Schlaf und strich sich über ihren runden Bauch. Sie wünschte sich ihren Liebsten an ihrer Seite, der sich mit ihr auf das gemeinsame Geschenk vorfreute. Serena musste sie langsam sagen, was Sache ist. Aber sie hatte Angst vor ihrer Reaktion. Vor der Obdachlosigkeit und Verachtung.



Die kleine Wales sah ihre Tante immer so traurig und bemerkte, dass diese immer dicker wurde. Vor ihrer Mutter sprach sie sie einmal darauf an und Elisabeth rannte heulend auf ihr Zimmer. Serena folgte ihr und Wales bekam Schuldgefühle. Sie wollte ihre Tante nicht zum Weinen bringen und schloss ihre Augen. Ihre Tante ist doch immer so nett, aber so tieftraurig. Mama sagte nichts, aber sie sah ihr an, dass sie ihre Tante viel beobachtete und nachzudenken schien.







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