Kapitel 1

Prolog Familie Martinez

Die neue Hauptfigur Mercedes Martinez kommt aus Spanien. Dort lebte sie bis vor Kurzem in einem kleinen Dorf, wo es nur 2.000 Bewohner gibt und was sehr konserativ ist. Zum Beispiel müssen die jungen Frauen und Männer Jungfrauen sein, damit sie heiraten dürfen. Wer vor der Hochzeit entjungfert wurde, wird von der Familie verstoßen. Dazu dürfen dort keine Frauen arbeiten und werden in die altmodische Aufteilung gesteckt. Die Männer verdienen das Geld und die Frauen erziehen die Kinder, machen den Haushalt und müssen immer freundlich sein.

Ihre Eltern waren nie reich und hatten kaum Ansehen. Was auch dort wichtig ist. Also wollten sie sie mit einem reichen jungen Mann verheiraten. Was ihre Eltern nicht wussten war, dass sie keine Jungfrau mehr ist. Mit ihrer Klasse war sie mal auf Klassenfahrt und eines nachts schlich sie sich mit ein paar anderen Schülern aus dem Wohnheim. Heimlich hatten sie sich mit Alkohol versorgt und spielten Strip-Flaschendrehen. Eine Variante, wo schnell die Klamotten vom Körper verschwinden und der Alkohol die Hemmungen auflöst. Irgendwann hatte jeder einen Sexpartner. Und bis zur ihrer Jungfrauenuntersuchung zwecks Verlobung ist es nicht aufgefallen. 

Beide Familien waren entsetzt über das Ergebnis. Denn der "Verlobte" war auch in ihrer Klasse und ihr Sexpartner bei der Klassenfahrt. Sie wurden von den Familien ohne Geld verstoßen. Ihr ehemaliger Verlobter ging nach Madrid und nahm dort einen Job an. Sie zog es nach Amerika. 

Damit sie rüber kann, musste sie an Geld kommen und an Papiere. Denn Amerika wollte diverse Unterlagen haben, damit sie dort auf Dauer bleiben kann. Sie mietete sich ein Rattenloch in Hafennähe eines spanischen Hafens und verkaufte in der Not ihren Körper. So machte sie schnell viel Geld und nahm irgendwann einen Bürojob in der Hafenverwaltung an. 
Die Anträge für Amerika reichte sie sofort nach der Anstellung ein und diese wurden rasch bewilligt. 

Ihr Chef war traurig darüber, dass seine hübsche Sekretärin geht und verbrachte mit ihr gegen Geld einen wilden Abend in einem Hotel. Man ahnt, was beide dort gemacht haben. 

Eine Woche später wohnte sie in Brindleton Bay bei einem kranken Mann. Er hatte keine Verwandte und sein Vermögen sollte nicht in die Hände der gierigen Regierung kommen. Also machte er sie zur Erbin und verstarb kurz nach dem Erstellen des Testaments auf natürlichen Weg. Als Gamerin verdient sie ihr Geld. 



Der alte Mann hatte einen jungen Bobtail namens Spot, der sie sofort mochte.


Spot ist ein sehr sportlicher Hund und sein neues Frauchen muss leider Sport mitmachen. Denn sie hasst Sport. Außer es passiert im Bett.


Ich fragte mich, ob er den Parcour als Geist bestanden hat. Er saß nur auf dem Tisch und starrte sein Frauchen an. Zwischen Pfeilern und durch den Tunneln ist er zumindest nicht. Zur Belohnung gab es einen Knuddler.


Uwe Le Chien schien ziemlich beschämt. 


Um die Kasse aufzubessern, erlernte sie das Programmieren. Auch wenn es noch nicht viel einbringt. Aber das Haus ist teuer und das Erbe reicht nicht ewig aus.


JUNGER MANN! Ich habe dich im Blick. Das ist ekelhaftes Hundeverhalten. Und wage nicht den traurigen Hundeblick. Und er macht auf unschuldiges Tier. 


Das sieht nach einer Erkältung aus. Lege dich also brav ins Bettchen und esse Hühnersuppe von Oma.🙀


Siehste. Am nächsten Tag bist du wieder fit. 


Anscheinend ist sie eine Bienenflüsterin. Ich hätte mich das nicht getraut.


Jeden Morgen sitzt sie um die gleiche Zeit im gleichen Cafe am Hafen von Brindleton Bay. Aber mit einem Grund. Sie hat dort einen heißen Typen kennengelernt, der immer um die Zeit mit seiner Hündin Gassi geht. Eigentlich haben beide nur Hallo gesagt und sind getrennte Wege gegangen. Aber sie war sofort in den Schönling verschossen. Nur ihr fehlt der Mut, sich ihm vorzustellen.


Dann muss ich sie wohl zu dem Schönling schicken und dieser schien von ihr beeindruckt zu sein. Der Inder Arjun Chandran ist Bürokraft im örtlichen Unternehmen. Dazu liebt er Hunde, ist ein Perfektionist, sehr Ehrgeizig, liebt Familienmenschen und hasst böse Menschen. Obwohl ich die Kombi Perfektionistisch und Ehrgeizig nicht als gutes Omen sehe. Er könnte wählerisch sein.
Nachdem sie aufhörte zu Stottern, kamen sich beide rasch näher und tauschten Nummern aus.


Auch Spot musste ein Auge auf ihn werfen. Immerhin ist er doch der treue Gefährte von Mercedes. Und die beiden Mitbringsel seiner Herrin scheinen ihm zu gefallen. Vor allem die heiße Hündin Sara. Beide Hunde waren sofort in Flirtstimmung.


Ich sagte doch, die Hunde waren in Flirtstimmung und ineinander verschossen. Vielleicht zu sehr. Sofort mussten sie sich aus der Laune raus paaren. Und die menschlichen Diener auch. Wenn es da nicht schnell Kinder gibt.


Das fand ich ein superniedlich. 😍 Synchronschlafen.



Leider bringt Arjun Arbeit mit nach Hause. Auf Dauer könnte es seine kleine Familie zerstören.


Und zwei übergebende Damen nach einem Techtelmechtel heißt viele Kinder. 


Mercedes wollte es ihm bei einem romantischen Abendessen erzählen. Leider waren die Tischnachbarn Nummer 1 etwas Zankhaft. Nach 5 Minuten gingen beide entnervt weg. Die Nachfolger waren das Paar Sigworth, was nur füßelte und sich verliebt anstarrte.


Sie bestellte einen Orangensaft. Und das im einen teuren Restaurant mit Drinks und Weinsorten. Arjun war verwirrt, weil sie sonst immer Wein nimmt. Zuerst verwickelte sie ihn in ein Gespräch über andere Themen als Elternschaft. Es ging um die Zukunft. Was er von einer kleinen, großen Familie hält und so weiter.
Aber Kinder traute sie sich nicht anzusprechen, weil sie sich noch unsicher war. Ausfallende Periode und Morgenübelkeit ist doch mehr als eindeutig. Den Saft tarnte sie mit der Lüge, sie hätte etwas mit dem Magen.


Das Date endete gut und beide kamen nach Hause. Sie rannte sofort zur Toilette und musste sich ihre Schwangerschaft dank des erneuten Übergebens eingestehen. Eigentlich wollte sie erst Karriere machen und später Kinder haben. Arjun auch. An eine eigene Familie war noch nicht zu denken.
Sie kam zu ihm und sagte:
"Wir werden Eltern."
"Was? Du irrst dich nicht? Aber wir wollen doch noch keine Kinder. Warum lässt du nicht das Kind abtreiben? Dann können wir doch unsere Wünsche vor einem Kind erfüllen", sagte er.
Sie bekam ein entsetztes und trauriges Gesicht. Mit so einer Reaktion hatte sie nicht gerechnet. Aber sie will trotzdem das Kind bekommen und es vor seinen Augen erziehen.


Saras Reaktion war lustig auf dem Befehl, auf dem Kissen zu schlafen. So nach dem Motto: Was willst du von mir, Alte?
Spot reagierte auch so. Und er braucht dringend ein Bad.






















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