Tag 43 bis 47 - Tiffany, das verlassene Kind

Tag 43

Imogen

Nach einer Ewigkeit meldete sich endlich mal wieder Diana bei mir und erzählte mir von ihrer Kunst. Von Claudius wusste ich, dass sie eine Tochter namens Tiffany hat. Aber sie erwähnte nie ihr eigenes Kind bei dem Besuch. Als wäre es ein unwichtiger Gegenstand für sie. 



Ich hingegen hatte einen jungen Liebhaber. Sein Name war Harald Ireland. Es war nichts ernstes. Unsere Beziehung bestand nur aus Spaß im Bett.



Tag 44

Jeden Morgen spielte ich mit Erina in Ruhe Schach. Sie wollte für ihren Job mental gerüstet sein und brauchte dabei meine Hilfe als Gegenspieler.



Diana schleifte mich eines Tages zu dieser Geekcon. Ich fragte mich, was an PC und Spiele spannend sei. Schnell stellte ich fest, dass man damit viel Geld machen kann. 



Tag 45

Um meine Kasse zu verbessern programmierte ich nun kleine Programme. Ich merkte nie, wie schnell die Zeit vergangen war. Denn irgendwann stand immer Erina hinter mir und stupste mich an. 



Erina

Ich bat Serena um einen Rat. 
"Schwesterherz, ich bin total in Malcolm Landgraab verliebt. Er ist so charmant und", schwärmte ich.
"Kriminell. Nach ihm wird überall gesucht. Es könnte deinen Job kosten, wenn du mit ihm gehst", setzte sie fort.
Ich wusste das natürlich als Agentin. Aber er hatte mein Herz erobert und öfters ausgeführt.
"Da gibt es eine Sache. Ich erwarte ein Kind von ihm und er hat mir einen Heiratsantrag nach dem letzten Date gemacht. Mein Herz will einfach Ja sagen", sagte ich verzweifelt.
Serena schüttelte nur den Kopf und sagte mir ins Gesicht:
"Es ist deine eigene Entscheidung. Du hast die Wahl über deine Zukunft. Willst du in einer Villa leben und Diener haben oder jeden Cent mehrmals umdrehen?"
Ich war in dem Moment total verwirrt. Malcolm könnte ich einen Korb geben oder in Luxus schwelgen und meine Karriere verfolgen. Auf ihre Frage hatte ich einfach keine Antwort. Serena schien mein Ringen zu spüren und ging nach Hause zu ihrer Musterfamilie. 




Zum Abend hatte ich Malcolm zu mir eingeladen. Nach einem romantischen Essen und etwas Liebe kam ich zu ihm und sagte:
"Schatz, wir bekommen Nachwuchs."
Er strahlte in dem Moment und drückte mich.
"Zieh bei mir ein und heirate mich auf der Stelle", sagte er.
Ich freute mich bei diesen Gedanken und wurde am Abend zu einer Landgraab. 



Tag 46 

Hier ein kurzer Stammbaum aus Imogens Sicht:

Generation 0: Jo Blake und ?
Generation 1: Imogen Morris
Generation 2: Erina und Malcolm Landgraab
Fee Morris
Claudius Pelly
Diana Pelly
Serena und Sofia Bjergsen
Generation 3: Tiffany Pelly 
Ophelia Bjergsen
Nireille Bjergsen



Imogen

Eines Morgens stand Diana mit ihrer Tochter vor meiner Türe. Das Haus war so leer seit Erina zu ihrem Mann gezogen ist. Auch wenn ich den Landgraabs gegenüber Vorbehalte deren Familiengeschichte habe. Alles scheint sich zu wiederholen. Einer ist Böse und der Partner Gut. Diana hatte es geschafft, aus ihrer WG mit Claudius zu fliegen, nachdem dieser alles für Tiffany machte. Diana hingegen dachte nur ans Feiern. Nun wird die Kleine für das Verhalten ihrer Mutter bestraft.



Schnell merkte meine Enkelin, dass ich immer für sie da bin und rannte immer zu mir, wenn sie was wollte. Diana hingegen kümmerte sich nur um ihre Partys und Liebhaber.



Tag 47

Kunst war Diana auch wichtig. Immerhin verdient sie damit ihr Geld.



Wenn Diana arbeiten war, kümmerte ich mich wie eine Mutter um die Kleine. Ich passte sogar auf, was sie aß.



Und übernahm wie eine Mutter die komplette Erziehung.



Eines abends packte Diana ihre Sachen und zog aus, ohne sich von ihrer Tochter zu verabschieden. Dieser Diego Lobo hatte ihr den Kopf verdreht. Als sie im Auto auf ihm wartete, flirtete er mich ganze Zeit an und strich zärtlich über meine Brüste hinunter zum Unterkörper. Ich lief rot an vor Scham und merkte, wie es mir gefiel. Bevor er mich küssen konnte, flog er aus dem Haus. Diana kann ich doch nie wieder nach diesem Ereignis in die Augen schauen. Dieser Schwiegersohn ist nicht das, was ich mir für sie vorstellte. Ein vernünftiger Mann mit Familiensinn wäre besser gewesen und hätte ihr Muttergefühle eingeredet. Ich küsste die schlafende Maus im Kinderzimmer und legte mich selbst schlafen. Nun hatte ich die Verantwortung für Tiffany und wollte es besser als bei ihrer Mutter machen.


 

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