Tag 52 und 53 - Wo ist Johny?

Tag 52

Fee

Endlich ist mein Kind da. Mein kleiner Ito Morris. Er ist das Produkt eines Fehltritts, was meine Beziehung zu meiner Familie verschlechtern wird, wenn es rauskommt.



Tiffany

Neun Monate sind schnell vergangen und mein kleiner Johny kam zur Welt. Ich war sofort in meinem Jungen vernarrt und wollte ihm eine gute Mutter sein. Joaquin wollte ich in den nächsten Tagen von ihm berichten und ihm meine Gefühle beichten, die ich für ihm habe.



Gigi Le Chien

In die abgeschlossene Wohnung zu kommen war nicht schwer. Mit einem Brecheisen brach ich in die Wohnung der Kindesentführerin ein. Dieser roter Teufel hatte meinen Sohn Clay entführt. Nun hole ich mir meinen Jungen zurück. Joaquin wird sich sicher für mich freuen, wenn ich meinen Sohn wieder habe. Clay fand ich weinend vor und seine Entführerin war kurz vor dem Aufwachen. Ich erlöste ihn von seiner schmutzigen Windel und sagte zu ihm:
"Mein Süßer. Du kommst wieder nach Hause zu deiner Mama. Die Frau hat dich einfach von mir entführt."
Ich hob Clay vorsichtig hoch und verschwand durch die offene Wohnungstüre in die Dunkelheit der Nacht Richtung nach Hause.



Joaquin schaute entsetzt, als ich morgens mit Clay auftauchte. 
"Gigi, woher hast du dieses Kind? Antworte mir gefälligst", forderte er mich auf.
Ich war so traurig über seine Reaktion. Immerhin habe ich Clay nun wieder.
"Schatz, das ist mein Sohn Clay. Eine rothaarige Hexe hat ihn entführt und behalten. Ich musste ihn doch retten", erzählte ich.
Er schaute zwischen mir und Clay. Und wirkte geschockt.
"Gigi, Clay ist Tod. Er kam vor einem Jahr Tod zur Welt. Dieses Kind ist nicht Clay. Weißt du, in welchen Schwierigkeiten du steckst?! Die Kindesmutter wird sicher ihr Kind vermissen. Ich gehe mit dem Kleinen zur Polizei und berichte ihnen, was passiert ist. Vielleicht bekommst wegen deinem Trauma ja eine geringere Strafe", sagte er geschockt.
"Nein. Das ist Clay. Siehst du, er lebt noch. Sonst hätte ihn nicht diese rothaarige Hexe gehabt", sagte ich und schnappte mir Clay.
Wenn mich mein Mann für verrückt hält, soll er doch zur Polizei gehen. Ich nehme mir Clay und haue nach Frankreich ab, wo meine Eltern leben. Sie werden mich sicher verstehen und mir bei der Erziehung meines Sohnes helfen. Er hielt mich fest und wollte mich nicht gehen lassen, aber ich konnte ihm eine Vase überm Kopf ziehen und mit Clay abhauen. Keiner trennt mich und Clay. Niemand.



Tiffany

Ich hatte eine seltsam ruhige Nacht. Zwischendurch hörte ich ein Weinen und wollte Aufstehen, aber es hörte schnell auf. Nach einer Dusche schaute ich nach Johny, der auffällig ruhig war. Er war fort. Ich rannte zur Haustüre und sah, dass man sie aufgebrochen hatte. Weinend sackte ich in der Türe zusammen und weinte ununterbrochen. Wo ist mein kleiner Johny? Mein kleiner Schatz.



Nach einer gefühlten Ewigkeit merkte ich, wie jemand mich rüttelte.
"Kleines, was ist passiert?", fragte eine bekannte Stimme.
Ich sah hoch und Diana stand neben mir. Sie sah besorgt aus und half mir hoch.
"Baby bekommen. Name Johny. Johny fort. Tür aufgebrochen", stammelte ich verwirrt.
Sie ging mit mir in die Wohnung und wollte keine Spuren verwischen. Ich setzte mich weinend aufs Bett, während sie vorsichtig alles durchsuchte. Sie kam mit dem gleichen Ergebnis zurück, was ich bereits hatte. Johny war weg. 
"Ich rufe die Polizei und du bleibst hier. So kannst du ihm am meisten helfen", sagte sie und drückte mich, bevor sie ihren Anruf tätigte. 
Nachdem die Polizei alle Spuren gesichert und mich befragt hatte, wollte sie die Nachbarn befragen. Ich rief Diana an und berichtete ihr von dem Besuch der Polizei. Sie machte mir Mut, dass Johny wieder auftaucht.




Ich klopfte bei Fee und Claudius. Überraschenderweise packte Claudius seine Sachen in Umzugkartons und trug sie zu einem Transporter. Fee kümmerte sich um Ito.
"Onkel, hast du kurz Zeit für mich?", fragte ich ihn.
"Natürlich. Ich habe bereits von der Entführungs deines Sohnes gehört. Dank der Polizei, die uns alle befragt hatte. Ich habe ein paar Anrufe getätigt und dafür gesorgt, dass ein paar Männer von mir sich der Geschichte annehmen. Keine Sorge, wir finden den Kleinen schon", antwortete er. 
"Danke, Onkel Claudius", sagte ich und musste weinen. 
Vor Freude, dass sogar mein krimineller Onkel sich Sorgen um seinen Großneffen macht.




Tag 53

Ich hatte eine unruhige Nacht und musste einfach spazieren gehen, bevor ich malte. Ein junger Mann namens Hendrik Steffens sprach mich an. Er hatte in den Nachrichten von Johny gehört und wollte mich trösten. Leider war es mir total unangenehm. Ich kannte ihn nicht und sein Mitleid half mir auch nicht wirklich.




Nach diesem verstörenden Gespräch ging ich zum Sport und trainierte etwas.




In der Shihsha-Bar begegnete ich Joaquin. Er wirkte so, als hätte er Kopfschmerzen und sagte mir, dass er sich auch um Johny sorgt. Ich musste ihm da erzählen, dass er Johnys Vater ist. Im ersten Moment hielt er den Mund zu und schien zu Grübeln, aber dann nahm er meine Hände und sagte:
"Zusammen stehen wir es durch. Versprochen."
Ich war verwirrt. Er wusste sichtlich was. Aber er wollte es nicht sagen.



Auf dem Romantikfest gestand mir Joaquin seine Gefühle und wollte mit mir gehen. Im Hintergrund fiel mir eine Frau auf, die auf uns zustürmte und rot vor Wut war.




Gigi Le Chien

Ich folgte meinem Mann auf dem Romantikfest, weil ich ihm meine Liebe beweisen wollte. Leider sah ich ihn mit dieser rothaarigen Frau, die mir Clay gestohlen hatte. Beide küssten sich auf einmal und gingen getrennte Wege. Ich folgte Joaquin und ließ die Frau links liegen. Er sollte meine Wut spüren. Meine Rache für seine Untreue.




Tiffany

Ich war so fertig mit der Welt. Alles stresste mich zur Zeit und ich wollte einfach nur schlafen. In der Nähe des Festes war eine Bank, die zu meinem Schlafplatz wurde. Als ich aufwachte, war alles abgebaut und der Platz leer. Ich reiste nach Hause und fiel ins Bett. 













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