Teil 61 und 62 - Man wird erwachsen

Tag 61

Tiffany

Vivien wurde ein Kind.



Johny

Meine kleine Schwester Maxiliane nervt mich total. Ich muss mit ihr ein Zimmer teilen, obwohl ich ein Teenie bin. Dazu hat sie nachts zu viele Albträume. Vor allem träumte sie von Monstern unterm Bett. Wenn ich mich darüber beschwerte bei meiner Mutter, kicherte sie und erzählte, dass ich damals auch von Monstern unterm Bett berichtet hatte. Ich wurde so rot vor Scham.



Ich wurde immer als Erstes geweckt und durfte ihr Bett einsprühen. Von Mama wünsche ich mir einfach nur ein eigenes Zimmer, auch wenn es nur eine Abstellkammer ist.



Tiffany

Vivien packte gerne im Haushalt an. Da jeder eine Aufgabe hatte, musste sie den Müll rausbringen.



Mama sah ich immer wieder das gleiche Gemälde malen und fragte sie direkt:
"Warum malst du immer dieses einsame Haus am Meer?"
Sie drehte sich erschrocken um und antwortete:
"Nur einfach so. Es zeigt meine innere Einsamkeit."
Ich verstand es echt nicht. Man kann auch andere Bilder malen, wenn man sich einsam fühlt.



Meine Kinder brachten Projekte für bessere Noten mit. Mama hatte sofort 1000 Geschichten über die fertigen Projekte in Serenas Haus parat. Erzählte, wie sie damals mit ihren Geschwistern selbst die Projekte zusammenbaute.



Eines abends erschien ein Vampir nach dem anderen und begutachtete mich. Sie fragten mich aus und wollten alles über mein Leben wissen. Ich sagte ihnen nur, was ich sagen wollte. Bis ich sie aus dem Haus hatte, ging die Sonne auf und sie verschwanden von alleine. Der Besuch war mir ein Rätsel. Aber der Anfang für ein Ereignis in der Zukunft.



Tag 62

Yves wurde mit zunehmenden Alter immer anstrengender. Sie wollte von allen verwöhnt werden oder schaffte es auf eigene Wege Aufmerksamkeit zu erlangen.



"Mama nicht knuddeln wollen", sagte sie auf einmal.
Früher mochte sie doch Knuddeln, warum jetzt nicht mehr?



Ich war geschockt, als Mama zu ihrer Ehefrau Queen Taler zog. Anscheinend war ich so mit den Kindern beschäftigt, dass ich ihr Privatleben nicht bemerkt habe. Und sie hatte nie etwas gesagt darüber, dass sie überhaupt einen Partner hatte. Sie war nur öfters weg als sonst und machte sich hübsch. Ich hätte doch dort merken sollen, dass sie jemanden kennengelernt hatte. Ihr leeres Zimmer bezog nun Maxiliane und Johny bekam endlich sein eigenes Zimmer.



Da nun drei von vier Kindern in die Schule gingen und ihr Leben führten, wollte ich Johny aus seiner Rolle als Helfer meiner Erziehung entlassen. Aber er wollte nicht. Er mochte die Rolle als großer Bruder, der seine Schwestern beschützt und unterstützt.



Yves war mittlerweile ein Kind und Maxiliane ein Teenie. 



Ich bemerkte eines abends seltsame Lichter und schaute neugierig nach. Auf einmal zog mich das Licht in ein Ufo und mit wurde schwarz. Das Nächste, was ich noch weiß ist, dass ich im Garten aufwachte und mein Kopf schmerzte. Dazu drehte sich alles. Diese Geschichte kann ich doch keinem erzählen. Man würde mich für verrückt erklären.








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