Teil 15 - Kinder werden erwachsen

Paris

Meine Kinder brachten immer wieder Alexander Grusel mit. Del Sol hatte auf ihn ein Auge geworfen und hatte es schwer, die drei Teenagermänner zu trennen, die alles zusammen machten.



Alexanders Mutter Bella Grusel ist meine BFF und hört sich gerne meine Probleme an. Als ich mit ihr darüber sprach, Del Sol aufzunehmen, war sie zunächst entsetzt. Aber Del Sol hatte immer einen weiten Weg zu ihrer Kunstschule in Willow Creek. Da Bella dort wohnt und gleichzeitig Alexander in Del Sols Nähe wäre, stimmte sie zu. Sie hatte auch mitbekommen, dass ihr Sohn in meine Tochter total verschossen war und sich nicht traute, den Gefühlen zu stellen. Wenn sie zusammenleben würden, würde es beide etwas auflockern und zueinander führen.



Am Schluss wohnte von meinen Teenies nur noch Esteban bei mir. Felix zog zu seinem Vater Don Lothario, weil ich ihm eine bessere Zukunft bescheren wollte. Wäre er in Windenburg geblieben, wäre er sicher ins Gefängnis gegangen und unsere Beziehung zerbrochen. Heute zeigt sich, dass dieser Entschluss richtig war.



Heute ist Felix Politiker in San Myshuno und verheiratet. Er regiert die Stadt als Stadtrat bereits etwas mit. Als Jugendlicher ließ er sich sterilisieren und kann keine Kinder bekommen.



Del Sol und Alexander sind "noch" verheiratet. Ich habe gehört, er sei nicht ganz so treu wie es sich Del Sol wünscht. Dazu hat er ein uneheliches Kind. Sie ist Malerin und er Journalist.



Esteban lebte die ersten Monate nach seinem 18. Geburtstag bei mir. Er ist Gamer. Mittlerweile ist er ein Vampir und lebt mit seiner Vamp und deren Sohn in Forgotten Hollow.  Er ist auch sterilisiert. Zu ihm und Del Sol habe ich einen engen Kontakt. Felix traut sich nach den Eskapaden in seiner Jugend nicht mehr unter meine Augen, wobei ich mich so gerne aussprechen würde.



Bella hat sich etwas in mich verliebt. Sie lud mich wirklich zu einem Date ein. Ich war total verlegen, weil ich in einer Partnerschaft neuerdings bin. Dazu ist sie doch meine beste Freundin. So eine Beziehung würde unsere Freundschaft sehr belasten.



Javier Santamaria lernte ich bei einer Expedition kennen. Er kommt aus Peru und ist 10 Jahre älter als ich. Egal was passiert, er steht immer hinter mir. Dazu ist er Hausmann.



Esteban hatte ein komisches Haustier. Es war eine Mischung aus Hamster und Ziege.



Don verlangte immer noch nach mir, wenn er Lust auf Liebe hatte. Dabei schaute er immer nach Marisol, um Interesse zu heucheln. Er meidete normalerweise den Kontakt zu den Kindern. Auch bei den Drillingen schon.



"Don, hör auf mich zu belästigen. Ich habe einen festen Freund und möchte endlich etwas Stabiles haben. Weil du deine Frau nie verlassen würdest und meine Gefühle für dich erloschen sind, will ich dich nie wieder sehen", sagte ich ihm zornig, nachdem er mich erneut verführen konnte.
"Diesen Langweiler findest du wirklich interessanter? Mach was du willst. Ich habe immerhin noch andere Frauen am Start, die auf einem Anruf von mir warten und Liebe machen wollen. Aber Marisol soll sich wie ihre Geschwister nie bei mir melden. Felix war nur eine Ausnahme. Also unterlass bitte den Kontakt von den Kindern zu mir", sagte er kalt.
Dann ging er raus und Javier stand vor der Türe. Ich klärte ihn auf und er drückte mich.
"Du hast mich so verletzt. Aber da der Typ aus deinem Leben verschwunden ist, kann ich beruhigt sein", sagte er und küsste mich anschließend.
Wenn er nur wüsste. Die Sache mit Bella war noch nicht vom Tisch. Sie versucht mich immer noch zu daten und meine Partnerin zu werden.



Don hielt sein Wort und meldete sich nie wieder bei mir. Auch zu Marisol oder den Drillingen hat er keinen Kontakt. Wie konnte ich nur so lange auf so einem Typen stehen? Wäre ich Javier nur früher begegnet. Was ich auch habe. Nur da war ich jung und er auch. Wir hatten andere Sachen im Kopf. Abenteuer. Spaß. Reisen. Auf meiner ersten Perureise bin ich ihm bereits begegnet. Er tanzte mich immer an und ich stieß ihn weg. Dazu sah er sehr verrückt mit seinen gefärbten Haaren aus. Vielleicht war es Schicksal, dass wir uns begegnet sind.




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