Teil 20 - Vergebene Pascal

Pascal

Mama kam immer wieder zu Besuch und wollte nur quatschen. Was ich ihr nicht abkaufte. Sie wollte sehen, dass alles in Ordnung ist und ICH verheiratet bin und ein Kind habe. Da war ich mir sehr sicher.



Valerian ist in Flirten so grottenschlecht und ungeschickt. Vielleicht ist es das, was ich an ihm so liebe. Er täuscht mich nicht und verlangt keine Gegenleistung für seine Liebe. Er ist nicht wie die Männer, die ich sonst kennengelernt habe.



Mama freute es natürlich, dass wir beide zusammen waren. Immerhin hatte sie nicht mehr lange zu leben und wollte mich noch unter der Haube sehen. Wobei sie mich unter der Haube nie sehen wird. Sie ist mittlerweile verstorben.



Aus dem Nichts stand mein Schwiegervater in Spe vor der Türe. Mit zwei Koffern und traurigen Augen. Er erzählte uns, dass er aus Afrika fliehen musste, weil man Politiker dort verfolgt, die nicht nach den Wünschen des Volkes entscheiden würden. Mir kam es spanisch vor und sollte rasch recht behalten. Aber Valerian wollte seinen Vater nicht auf einer Parkbank sehen und bot ihm ein Bett an. Was auch er bereute.



Was denkt sich meine Spielerin nur? Ich will doch das alles nicht. Sieht sie es nicht? Ich will reisen und kein Kind bekommen. Oder mit einem Mann zusammen sein. Ich werde fremdgesteuert. Ganz sicher.



Aber ich musste mich mit meinem Schicksal abfinden und erhielt Zuspruch von meiner Familie und Valerian.



Cleveland

Diese Amerikaner sind so naiv. In Afrika bin ich ein gesuchter Verbrecher, der mit Korruption seine Politik lenkte und das Land beinahe in den Ruin stürzte. Wer braucht denn schon die Armen? Die bringen mir kein Geld sondern kosten nur Geld für den Staat. Die Schwiegereltern meines Sohnes konnte ich leicht mit Geschleime um den Finger wickeln, damit sie mich in die Regierung holen. Und jetzt bin ich kurz davor, Amerika zu regieren. Wenn ich mein Ziel erreicht habe, werde ich alle Armen enteignen und auf die Straße setzen, damit Reiche auf den Grundstücken ihre Häuser bauen können. Bauern müssen dann ihren Hof aufgeben, damit die Reichen ihre Paläste bauen können. Direkt mit eigenen See oder Pool. Die Armen werde ich so stark versteuern, sodass die Reichen nichts zahlen müssen. Dieser alte Croft steht mir noch im Weg. Aber ich lasse mir schon etwas einfallen, damit ich schnell an die Macht komme.



Pascal

Cleveland habe ich sofort aus meinem Haus gejagt, nachdem ich von seinen Absichten erfuhr. Er ist kein gutes Vorbild für meinen kleinen Floris und darf auch keinen Kontakt zum Enkel haben.



Mit Valerian habe ich mich verlobt. Wann wir heiraten wissen wir noch nicht.



Mein Laden läuft gut und ich musste jetzt sogar jemanden einstellen, der mir hilft.




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

From Rich to Poor

Kapitel 11

Kapitel 20