Prolog Familie Stein

Das sind Ronny und ihre Füchsin Sahnetörtchen.

Ronny hat als Eigenschaften Tierzuneigung, Gesellschaft und Geliebt. Sie möchte später eine Tierfreundin sein. Ihre Wahlheimat ist Brindleton Bay und übt den Beruf Tierärztin aus.

Sahnetörtchen wurde von ihr gerettet, als sie von einem Wagen angefahren worden ist. Ronny pflegte sie gesund und seitdem ist die Füchsin an ihrer Seite.



Prolog

Ronny war ein glückliches Mädchen bis ein neuer Lehrer 3 Jahre vor ihrem Abschluss in der Schule anfing. Von Anfang an gab es Gerüchte um den neuen Sportlehrer, der gleichzeitig der Sohn vom Direktor ist. Es waren schlechte Gerüchte. Man sagte, er würde weibliche Schülerinnen und Lehrerinnen belästigen. Sogar weiter gehen. 

Anfangs dachte sie nur, es wären Gerüchte von eifersüchtigen Schülerinnen und Lehrerinnen. Aber sie bemerkte auch, dass immer mehr Lehrerinnen und Schülerinnen die Schule verließen seit der neue Lehrer kurz vorher angefangen hatte.
Nach einer Grippe kam sie zurück zur Schule und sah eine enge Freundin namens Jenny den Spind leer räumen. Sie eilte zu ihr und fragte:
"Warum verlässt du die Schule?"
"Ich halte es hier seit dem neuen Lehrer nicht mehr aus. Als du krank warst, kam er in die Mädchenumkleide und wollte unsere Unterwäsche haben. Zur Kontrolle. Er drohte uns mit schlechten Noten und wir gaben ihm entblößt die Unterwäsche. Es war so peinlich. Ich erzählte es abends meinen Eltern und sie schafften es, dass ich sofort die Schule wechseln konnte. Pass auf dich auf. Er ist pervers. Die Gerüchte stimmen", antwortete Jenny und ging mit dem Karton zum Wagen ihrer Eltern.
Ronny schaute ihr verwirrt hinterher und spürte eine Hand an ihrem Hintern. Sie wanderte runter und Ronny erstarrte.
"Ihr Frauen müsst immer übertreiben", hauchte ihr der neue Lehrer ins Ohr und verschwand. 
Nun war auch sie auf seiner Liste gelandet.

Nach dem Grabscher verschärfte sich sein Verhalten. Alle Mädchen versuchten sich vor dem Sportunterricht zu drücken und Lehrer, die ihnen helfen wollten, wurden suspendiert. Wenn er nach einem Mädchen nach dem Unterricht rief, wussten alle, was kommt. 

Schülerinnen, denen keiner glaubte, nahmen sich reihenweise das Leben. Ihre Eltern merkten erst da, wie verzweifelt sie gewesen sein müssten. Andere bekamen den berüchtigten Waschzwang. Andere fielen in ein Loch. Nur weil alle dem Lehrer glaubten und sie keine Beweise hatten.

Ronny hatte sich ihrem Schwarm Peter Markus anvertraut. Sie hatte sich stundenlang bei ihm ausgeheult und er versprach, etwas gegen dem Lehrer zu tun. Er sprach mit dem Direktor und seinen Eltern. Da der Direktor seinen Sohn immer noch deckte, ging er mit seinen Eltern zur Polizei. Der leitende Ermittler in dem Bereich sagte, dass die Opfer selber kommen müssen. Aber die Taten des Lehrers sind schon lange auf dem Radar. Der Vater des Täters gab ihm immer wieder ein Alibi und beteuerte seine Unschuld. Dazu fehlten die Beweise, weil die Mädchen sich nicht direkt nach der Tat an die Polizei wegen der körperlichen Spurensicherung gemeldet haben.

Ronny wollte endlich die fehlenden Beweise liefern. Sie nahm ein Video auf, wo sie ihren Plan erklärte, den Lehrer bei der Tat zu filmen. Dabei erwähnte sie die toten Mädchen, die er auf dem Gewissen hatte. Sie schaffte es, ihr Handy gut zu verstecken und so auszurichten, dass es alles filmt. Sie seufzte, weil sie spürte, dass sie wieder dran ist. Seine Blicke dem ganzen Tag über waren sehr eindeutig.

Nach dem Sport rief der Lehrer Peter zu sich. 
"Bringe mir Ronny", befahl er.
Peter konnte sich nicht beherrschen und prügelte auf dem Lehrer ein, bis dieser blutete.
"Lass die Finger von ihr", schrie er laut und stand geschockt auf, als er seine Tat sah.
Er rannte in die Männerumkleide und erzählte seinen Kumpels von der Tat. Sie fanden es gerecht, weil der Lehrer auch ihre festen Partnerinnen missbraucht hatte. Peter hingegen hatte Schuldgefühle. Wie konnte er nur so tief wie der Lehrer sinken.

Der Lehrer war stinksauer und schaute sich in dem Spiegel an. Seine Nase blutete und er hatte einige blaue Flecken. Wütend stapfte er in die Mädchenumkleide und zerrte Ronny mit Gewalt raus. Die anderen Mädchen kauerten sich ängstlich in eine Ecke und weinten vor Angst. Ronny schrie und weinte. Er musste ihren Mund zu halten. In seiner Umkleide schlug er sie zuerst blutig und missbrauchte sie anschließend mehrfach. Zitternd und verstört kehrte sie mit zerrissener Kleidung in die Umkleide zurück. Die Mädchen waren alle fort und sie hörte den Lehrer lachend gehen. Sie schlich sich in die Umkleide und nahm ihr Handy mit. Damit musste man ihm doch stoppen. 

Zu Hause legte sie ihr Handy auf dem Wohnzimmertisch und bat ihre Eltern schriftlich, sich die Videos anzusehen, wenn sie aus der Arbeit kommen. Sie riss sich die Kleidung vom Leib und ging unter der Dusche. Sie duschte über eine Stunde und rieb sich die Haut mit einer Bürste blutig.
"Ich bin so schmutzig. Ich bin so schmutzig. Der Schmutz will einfach nicht gehen", murmelte sie ganze Zeit weinend.
Ihre Eltern kamen nach Hause und hörte die Dusche. Sie entdeckten ihr Handy und schauten sich die Videos an. Ihr Vater tobte innerlich vor Wut und rief sofort einen befreundeten Polizisten an. Ihre Mutter eilte unter die Dusche und konnte nur schwer ihre Tochter vom Reinigen stoppen. Sie rief nach ihrem Mann und beide zerrten Ronny weinend aus der Dusche. 
"Schatz, er tut dir nie wieder weh", sagte ihr Vater weinend und hielt ihr Gesicht mit den leeren Blick zwischen seinen Händen.
"Nie wieder", sagte er.
Aber Ronny reagierte nicht.
"Ich bin schmutzig. So schmutzig. Der Schmutz will einfach nicht gehen", sagte sie wiederholend.
Ihre Mutter ist innere Medizinerin und gab ihrer Tochter Schlafmittel, damit sie endlich Ruhe findet und verarztet werden kann. Sie legte sich mit trocknen Kleidern zu ihrer Tochter ins Bett und drückte sie wie damals, als sie ein Kind war und Albträume hatte. Beide Frauen schliefen weinend ein.

Ihr Mann empfing seinen alten Freund und zeigte ihm die Videos. 
"Damit kann ich arbeiten. Den jungen Mann muss ich aber auch anzeigen, aber er kommt sicher mit einem Auge davon. Bei dem Lehrer bin ich sprachlos. Du bist dir sicher, dass deine Tochter nicht das einzige Opfer ist?", fragte der Ermittler.
"Sie erwähnt doch die anderen Mädchen, die gestorben sind. Wenn sie recht hat, hat der Lehrer seit zwei Jahren Mädchen schwer seelisch geschädigt. Wenn eine Schülerin redet, dann auch der Rest. Kannst du den Lehrer damit einsperren? Am besten sofort?", fragte ihr Vater.
"Das kann ich. Ich schicke Leute zu seiner Adresse und", setzte er an und sein Handy klingelte.
Er sah die Nummer und ging raus. Nach wenigen Minuten kam er wieder und sagte:
"Wieder ein totes Mädchen. Ronnys beste Freundin Anita Bauer. Sie wurde leblos im Park gefunden. Ertrunken im See. Hinterließ einen Abschiedsbrief am Ufer. Die arme Ronny wird noch mehr zerbrechen. Ich habe den Kollegen gesagt, er solle den Lehrer einsammeln."
"Ich rufe einen Kollegen an. Für diesen Fall bin ich als Psychiater zu befangen. Er kommt sicher morgen früh und kümmert sich um Ronny. Ich gehe mit meiner Frau zum Schulamt und spreche mit dem Minister für Bildung. Er wird dem Vater-Sohn-Gespann ein Ende machen. Kommst du mit?", sagte ihr Vater.
"Natürlich. Ich arbeite in der Nacht durch und spreche mit anderen Stellen. Diese Fälle betreffen mehrere Bereiche der Polizei. Meine Kollegen warten wie ich darauf, das Gespann zu Fall zu bringen. Jetzt ist es soweit. Eltern können endlich jemanden die Schuld für alles geben", sagte der Ermittler. 

Am nächsten Morgen trugen beide Männer mit Beweisen ihr Anliegen vor. Der Minister war entsetzt darüber, wie zwei Männer so viele Leben zerstören konnten. Der Direktor wurde sofort suspendiert und verlor seine komplette Pension. Der Sohnemann kam für immer hinter Gittern. Beide Männer dürfen nie wieder ihren Job ausüben. In den Medien wurde die Politik kritisiert und der Minister versprach schnelle Verbesserungen in Formen von strengeren Kontrollen der Lehrer und Direktoren. Bei Einstellungen wurden nun Wesensteste gemacht, damit sich das Ganze nie wieder wiederholt.

Die Opfer konnten sich durch therapeutische Begleitung ins Leben zurückkämpfen. Seelische Folgen hatten alle trotzdem behalten.


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