Teil 5 - Adrien endlich glücklich

Isabella machte ihren Eltern große Sorgen. Seit dem Umzug gingen die Noten in den Keller und sie wirkte immer so fertig. Nach einem Anruf vom Klassenlehrer bat Penny ihre Tochter zu einem Gespräch. Isabellas Lehrer hatte Sorgen geäußert. Vor allem hatte sie sich in den zwei Monaten seit dem Umzug verändert. Sie hatte sich von einem lebhaften Mädchen in ein ruhiges, zurückgezogenes Mädchen entwickelt.
"Isa, was stimmt mit dir nicht? Dein Lehrer hat sich bei mir gemeldet und berichtet, dass deine Noten schlechter geworden sind. Du bist kurz vor dem Sitzenbleiben. Vorher warst du doch eine gute Schülerin mit Abiturambitionen", sagte Penny besorgt.
Isabella schaute bedrückt zum Boden und antwortete dann:
"Nichts. Alles in Ordnung."
Isabella verließ schnell den Raum und weinte dabei. Die Mädchen in der Schule mobbten sie, weil sie mit den hübschen Alexander Grusel ausging. Dieser war noch nie ein Romantiker und unnahbar. Das lockte die Mädchen an. Sie konnte sich nicht mehr auf die Schule konzentrieren und fürchtete sich vor dem nächsten Anschlag.



Penny bekam Sohn Quinn und Tochter Regina.



Neben den Zwillingen gab es immer noch Kevin. Er war Adrien gegenüber sehr misstrauisch, weil er noch nie einen Vater hatte. Adrien war immer nett zu ihm und versuchte sich ihm anzunähern. Er spürte Kevins Unsicherheit und suchte nach gemeinsamen Interessen.



Regina war am Anfang sehr eifersüchtig auf Quinn und machte keinen Hehl daraus.



Während Quinn versorgt wurde, tobte sie sich immer wieder kreativ aus und bekam Schimpfe von den Eltern.



Der Vampirbesuch räumte hinter Regina gerne auf.



Diese Szene fand ich echt lustig. Kevin erzählte Regina eine Geschichte und sie dachte sich wohl:
"Was will der denn von mir?!"



Die kleineren Kinder wurden von allen liebevoll behandelt.



Adrien und Penny haben auf einem Romantikfest geheiratet. Penny nahm anschließend den Namen Bouvier an und machte Pizzazz zu ihrem Künstlernamen. Der Moment war so romantisch. Und der schönste Moment im Leben der Beiden. Sie waren nun zum ersten Mal verheiratet und das im mittleren Alter mit dem perfekten Partner.



Mit den Kindern besuchten sie einen Tag später den Park von Windenburg. Sie genossen die Zeit und hatten Spaß zusammen. Aber die Zeit war schneller vorbei als gedacht.



Ein Jahr später

Adrien saß in seinem Büro und schrieb gerade den Bericht vom letzten Einsatz. Sein Partner Noel kam mit einer Kaffeetasse rein und stellte sie ihm auf den Tisch.
"Hier, zur Stärkung. Du schreibst ja immer noch den Bericht von der Razzia", sagte Noel.
Adrien nahm die Tasse in die Hand und trank etwas davon. Noels Gesicht wurde zu seiner Fratze und Adrien spürte, dass etwas nicht stimmte. Er konnte sich nicht mehr bewegen und am Schluss kippte er um.

Adrien öffnete seine Augen und spürte, wie eine Hand höllisch schmerzte. Er sah nur schwarz und dachte schon, er hätte einen Sehschaden von den Drogen. Vorsichtig tastete er um sich rum und spürte Plastik. Überall Plastik. Dieses Plastik gab etwas nach und er konnte sich in allen Richtungen bewegen. Die Luft war stickig und schwer. Aus der Jeans kramte er sein Handy und leuchtete alles ab. Er schaute sich die schmerzende Hand an und sah, dass ein Finger fort war. Der Finger, womit man im Hauptquartier viele Türen öffnen kann. Nun konnte er besser abstasten und sah, dass er in einer Tüte oder einem Sack war. Bei diesem Verhalten des Materials unter Wasser. Schreie würden nichts bringen und der Sauerstoff war auch rar. Noel. Sein Partner und Kumpel hatte ihn verstümmelt und irgendwo im Wasser abgeladen. Er wusste, dass er nicht mehr lebend rauskommen würde und startete die Aufnahme auf dem Handy. Dort erzählte er, was alles bei der letzten Razzia schief gelaufen ist und wie sehr er seine Familie liebt. Dass Noel ein Verräter ist. Als er die Aufnahme beendet hatte, verpackte er es Wasserfest in seine Brötchentüte und verschloss diese. Er wusste, wie Leichen aussehen, wenn sie lange genug verwesen. In der Tüte legte er noch seine Börse rein, damit man ihn identifizieren kann. Falls man ihn jemals findet.

Noel konnte nun alles Adrien in die Schuhe schieben. Er schaffte die beschlagnahmte Drogen mit Hilfe von seinem kriminellen Bruder aus der Asservaterkammer und verwendete zum Reinkommen Adriens Finger und dessen Agentenkarte. Keiner würde auf ihn kommen. Man würde nach Adrien suchen und verdächtigen. Ohne zu wissen, dass er irgendwo in Granity Falls auf dem Grund eines Sees liegt. Lange würde Adrien mit dem wenigen Sauerstoff nicht überleben und könnte ihn nicht belasten. Am gleichen Abend waren Noel und sein Bruder über die Grenze verschwunden. Mit Drogen in Wert von mehrere Millionen Dollar.

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