Teil 6 - Hochzeitstag

Stammbaum Jordan Bheeda

Ehemann: Yannik Bheeda
Töchter: Yves Bheeda
Xafira Caliente
Atlantis Bheeda
Söhne: David Bheeda
Charlie Bheeda




Stammbaum Yves Bheeda

Großmutter: Mila Munch, verstorben
Vater: Lucas Caliente
Mutter: Jordan Bheeda
Stiefvater: Yannik Bheeda
Schwestern: Atlantis Bheeda
Xafira Caliente
Brüder: David Bheeda
Charlie Bheeda




Stammbaum Catalina Spencer

Schwester: Brigida Mounib, verstorben
Kinder: Tochter Dina Ravier, verstorben
Sohn Boy und Sofia Bjergsen
Sohn Nelson und Florence Spencer
Enkelkinder: Enkelin Lara Bouvier
Enkel Kolja Bouvier
Enkel Juri und Tear Bouvier
Enkel Brian und Elena Landgraab
Enkel Ariel Bjergsen
Urenkel: Ulf Bouvier





Stammbaum Brigida Mounib

Schwester: Catalina Spencer, verstorben
Kinder: Tochter Bella und Mitchell Kalani, verstorben
Sohn Cesare Raven, verstorben
Enkelkinder: Enkel Ivan Kalani
Enkel Hans Kalani
Enkel Oreon Raven
Enkel Hannes Raven 
Enkel Greogory und Doris Caliente
Enkelin Mac Munch
Enkel Lucky Munch
Enkel Henry Raven 
Enkelin Alexa Spencer
Urenkel: Urenkelin Rachel Landgraab
Urenkel Quincy Landgraab
Urenkel Pippo Caliente
Urenkel Ossy Caliente
Urenkel Mat Caliente




Xafira Hasegawa

Nobuya und ich merkten, dass uns etwas fehlte. Etwas Kleines. Ein Beweis unserer Liebe. Immerhin waren wir seit einem halben Jahr ein Paar und wir wünschten uns so sehr ein Kind. Lange führten wir Gespräche über dieses Thema. Als Autorin kann ich notfalls zu Hause arbeiten, wenn es jemals ein Kind geben sollte. Er war dagegen und wollte lieber ein Kindermädchen einstellen, damit auch ich Karriere machen kann und wir ein besseres Apartment bewohnen können. 




Ich fuhr wenige Tage später zur Geekcon und anschließend suchte ich einen Frauenarzt auf. Meine Periode war schon lange überfällig und ich hatte Morgenübelkeit. Das Ergebnis teilte ich meiner Familie per SMS mit. Ich wurde regelrecht mit positiven Antworten und Glückwünschen überrannt. Nobuya wollte ich es bei einem Abendessen mitteilen. Verträumt schrieb ich meinen Roman zu Ende und legte mich dann schlafen.



Meine Verwandten verschwiegen meinem Freund eine Woche lang unser Geheimnis, obwohl es ihnen sehr schwer fiel. Sie waren voller Vorfreude auf die Geburt des Kindes und musste diese vor Nobuya verstecken. 
Endlich hatten wir unser Date und ich eröffnete ihm mein Geheimnis.
"Schatz, du bekommst ein Kind mit mir? Es ist so wunderbar. Jetzt weiß ich auch, warum alle aus deiner Familie so komisch waren. Sie gaben mir Erziehungstipps und die ganzen Baby- sowie Kleinkindsachen aus den Kellern. Da hätte ich es mir schon denken können", sagte er freudestrahlend. 
Nach dem Essen machte er mir einen Heiratsantrag, den ich glücklich annahm. Meine Familie flippte nach der Nachricht komplett aus.




Wir zogen ins Culpepper-Haus Apartment 20. Alle halfen beim Aus- und Einpacken, damit ich mich nicht übernehmen musste. Es war so peinlich für mich. Alle wuselten rum und ich durfte nicht helfen. Wenn ich helfen wollte, bekam ich böse Blicke und zog mich wieder in den Park vor meinem Apartment zurück.




Unsere neuen Nachbarn die Senioren Bheeda und der Japaner Suzuki waren richtig nett. Ich mochte sie auf Anhieb und wollte sie näher kennenlernen. 




Einige Monate später kam Tochter Zelda zur Welt. Nobuya und ich waren so glücklich über unser kleines Mädchen.




Ich fing wieder mit Sport an, um die Babypfunde zu verlieren und schlanker zu werden.




Eines Abends wollte Papa vorbeikommen und nach Zelda sehen.
"Dein Vater hat wohl nicht viel zu tun. Er kommt sehr häufig bei uns vorbei und schaut nach der Kleinen", sagte Nobuya misstrauisch.
"Dafür können wir nach dem Abendessen weggehen und wissen die Kleine in Sicherheit", sagte ich ermutigend.
Auf einmal lächelte er und drückte mich an sich. Zelda beobachtete alles aus ihren Stuhl aus. Dann war schon Papa da und nahm etwas vom Kuchen. Zelda plapperte los und Papa hörte ihr zu.
"Papa, wir gehen heute Abend aus. Kannst du auf sie aufpassen?", fragte ich ihn.
"Natürlich. Ihr braucht auch mal Zeit für euch beiden", antwortete er gut gelaunt.
Ich schnappte mir Nobuya und verschwand schnell Richtung Karaokebar.



Nobuya
 
Unser neuester Nachbar Daichi Maeda brachte uns um den Verstand. Seine ständigen Partys hielten unser Kind die ganze Nacht wach und wir brauchten ewig um Zelda zu beruhigen. Einmal platzte mir der Kragen und ich suchte wütend sein Apartment auf. Nach mehrmaligen Trommeln kam dieser raus und ich sagte ihm gereizt:
"Mache gefälligst die Musik leiser oder komplett aus. Wir haben ein Kind, was nicht schlafen kann."
"Du bist ja ein totaler Spießer. Machst nie Party. Rutsch mir doch mit deinem Kind den Rücken runter. Bevor aber erneut die Polizei kommt, mache ich eben die Musik leiser", sagte er und öffnete die Türe.
"Babe, mach mal die Musik leiser. Ein Spießer will seine Ruhe haben", rief er ins Apartment.
Die Musik verstummte und eine nackte Frau kam zur Türe. Sie musterte mich kurz und fingerte an ihm rum. Er ging rein und knallte mir die Türe vor die Nase zu. Ich kochte regelrecht vor Wut. Wir hatten 1.00 Uhr morgens und eigentlich Nachtruhe. Was denkt sich dieser Typ eigentlich?!



Wenige Tage später war meine Hochzeit mit Xafira. Sie sah wie ein Engel aus und ich hätte sie am liebsten vor Ort vernascht. Ein Sitter kümmerte sich um Zelda. Es war eine schöne Hochzeit in Myshuno Meadows. Alle Freunde und Verwandten waren da und feierten mit uns bis in die Nacht hinein. Jeder brachte ein kleines Geschenk mit. Für die nächste Woche hatten wir erneut Umzugspläne. Ich fand einen Job in einer anderen Kanzlei in Willow Creek, weil ich mit meinen örtlichen Kollegen zerstritten war und eh bald rausfliegen würde. Mit meiner schwangeren Frau und Zelda würde ich neben meiner Schwiegermutter Jordan leben, die sich schon auf unseren Einzug in die Villa Ophelia freute. Wir sind dann in direkter Nachbarschaft. Türe an Türe. 


 

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