Kapitel 8

Scheinbar glücklich

Saphir

Ich weiß nicht, was ich getan habe, aber neuerdings leben bei uns Geister. Und keinem stört es wirklich. Meine Familie redet sogar mit ihnen und will die Geschichte wissen, die sie verbergen. Leider sind meine Freunde nicht so offen dafür und hauen ab, wenn sie sie sehen.


Mit 14 Jahren machte ich einen Schüleraustausch mit und wohnte bei der Alienfamilie Sommer. Dabei lernte ich die hübsche Maffie kennen. Nach einem Jahr musste ich Windenburg verlassen und damit sie. Wir beide waren sofort ineinander verliebt. Aber sie machte wiederum zwei Jahre später mit und konnte so bei uns wohnen. Die meiste Zeit waren wir am Flirten und meine Eltern mochten sie auch. Dann musste sie zurück nach Windenburg. Aber eigentlich wollte sie bleiben, weil sie das Inselleben mochte. Dann war es so weit und wir beide waren Volljährige. Maffie fackelte nicht lange und zog mit mir zusammen. Wir beide machen sogar den gleichen Job unter Papas Leitung. Die Natur schützen. Ich muss da noch ein oder zwei Sachen loswerden. Wir haben sofort geheiratet und ich nahm ihren Namen an. Und meine Eltern werden Oma und Opa. 😊 Aber sie wissen es noch nicht. Ich kam noch nicht dazu, meinen Eltern von meiner Elternschaft zu erzählen.


Das ist unser kleines Heim. Meine Eltern leben nur ein Haus weiter. Falls ich sie doch mal brauche.


Ist meine Herzensdame nicht wunderschön? Ihre Mutter verstarb bei der Geburt und ihr Vater kam mit ihr auf der Erde, um neu anzufangen. Hier lernte er ein anderes Alien kennen und heiratete diese. Maffies Eltern haben ein Kind bekommen.


Duane

Bei mir läuft alles gut. Ich habe eine tolle Familie, der ich viel über Naturschutz beibringen kann, auch wenn sie keine Lust darauf haben. Eine wunderschöne Ehefrau. Einen Sohn mit einer schönen Schwiegertochter. Und drei unterschiedliche Drillinge. Dazu einen Job, der gut bezahlt wird und ich durch die Welt komme. Und meine Frau unterstützt mich dabei.


Fee

Mein Mann merkt nicht, wie gestresst ich bin. Er hat Karriere gemacht und leitet nun mehrere Teams. Dazu ist er Berater für Politiker aus der ganzen Welt geworden. In der Regel ist es wie damals, wo die Kinder klein waren. Ich war oder bin das Hausfrauchen, die verärgert ist, dass ihr Mann nur unterwegs ist und keine Zeit für die Familie hat. Wir sind nicht arm dadurch, aber ich bin echt alleine mit allem. Vor allem seine langweiligen Vorträge über Naturschutz öden mich auch langsam an. Ständig kommt das Gleiche von ihm. Und die Kinder nehmen mich auch nicht immer ernst. Aber so sind Kinder in der Pubertät. Immerhin haben wir eine Pubertät bereits überstanden. Dann werden wir auch die Drillinge überstehen.


Die heimische Tierwelt ist sehr vielfältig. Vor unseren Haus nisten mehrere Vogelpaare.


Da mein Mann erst nachmittags kommen würde, war ich mit den Kindern im Wasser unterwegs.


Abends waren wir wieder vereint und genoßen den Sonnenuntergang mit einem Lagerfeuer.

 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

From Rich to Poor

Kapitel 11

29 Nachwort und Prolog