Kapitel 2

Lilien

Mit Danielle redete ich lange über Jungsnamen. Wir wollten uns nicht überraschen lassen und fragten beim Arzt nach dem Geschlecht. Als er sagte, wir bekommen einen Jungen, waren wir aus dem Häuschen. Alles war erträglich in der Schwangerschaft, aber die Übelkeit kotzte mich wortwörtlich an.



Ich liebe eins im Winter: die Schneemänner.



Danielle

Ich wollte endlich einen wichtigen Schritt in meiner Beziehung gehen. Heimlich kaufte ich einen billigen Verlobungsring und gleichzeitig zwei Hochzeitsringe. Alles sollte perfekt sein, wenn ich diesen großen Schritt gehe. 
Ich lud sie zu einem Date in einem Restaurant ein. Sie war total verlegen und machte sich Sorgen ums Geld. 
"Schatz, wir haben noch genug Geld für die Nebenkosten. Genieße einfach nur mal das Essen", sagte ich aufmunternd.
Sie wurde rot und schien das Essen zu lieben. Als wir bezahlt hatten und gehen wollten, begann ein Schneesturm.
"Liebling, kannst du schnell meinen Mantel holen? Es ist so bitterkalt", sagte sie zitternd.
Ich holte ihren Mantel und zog sie in den Schneesturm. Spontan kniete ich mich zitternd in den Schnee und hielt um ihre Hand an. Als sie den Ring nahm und anlegte, war es ein eindeutiges Ja. 
Sie zog sich rasch ihren Mantel an und wir fuhren mit einem Taxi nach Hause. 
Dort wärmten wir uns auf und ich bat sie, mich zu heiraten. Sie lächelte weinend und wenige Minuten später waren wir Mann und Frau.



Lilien

Das Spiel meinte es wohl nicht gut mit uns. Auf einmal stand mein Liebling in Flammen und ich stand meiner Frau und löschte ihn. Der Trockner war mit der Wäsche hinüber. Sofort bestellte unsere Spielerin eine neue Maschine. 210 Simleons zahlte die Hausratversicherung.



Durch die Aufregung platzte meine Fruchtblase und unser Sohn wollte raus. Im Schlafzimmer bekam ich nach langen Schmerzen Sohn Sebastian.



Als Kleinkind war er ein Wuschelkopf in niedlich.



Mit Toma und Jade verstehen wir uns richtig gut. Als deren Sohn Alex und Sebastian kleiner waren, kamen wir immer zu Dritt zu Toma rüber. Die Jungs waren da noch unzertrennlich und spielten ganze Zeit zusammen. Abends wurden die Kinder vor der Glotze geparkt, weil sie müde wurden. 


Aber die Freundschaft der Jungs veränderte mit dem Schulbeginn von Alex. Da er älter als Sebastian war, kam er auch früher in die Schule und fand neue Freunde. Sebastian verstand nicht, warum Alex auf einmal nicht mehr mit ihm spielen wollte.

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